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Stern Roter Stern
RSL Erste Herren vs. 1. FC Lok Leipzig II  2:1
14.6.2008 Sportplatz Albersdorfer Straße 17/19 (beim KSC)
Sterne gewinnen den Stadtpokal!

Es ist vollbracht! Der Rote Stern konnte gestern zum ersten Mal in seiner neunjährigen Vereinsgeschichte den Stadtpokal erobern! Nach 120 am Ende dramatischen Minuten konnte die Zweite Vertretung des 1. FC Lok vor 705 Zuschauern, davon 550 Sterne, verdient mit 2-1 besiegt werden.

Es ist vollbracht!
Dabei lief es für die Sterne zunächst nicht so gut, die Mannschaft wirkte in der Anfangsphase ängstlich und fand schwer ins Spiel. Lok kam nach 8 Min zu einer ersten großen Chance, schön freigespielt setzte ein Lok-Stürmer den Ball übers Gehäuse. Nach 11 Min gerieten die Sterne in Rückstand, Libero Meißner trat über den Ball und Lok-Spieler Tönnessen war so alleine durch und schob zum 1-0 für Lok ein.

Man beachte die Bierflugbahn

Der 1. FC Lok blieb weiter am Drücker und dominierte bis Mitte der 1. Hälfte die Begegnung. Erst nach 25 Min konnten die Sterne ein erstes Achtungszeichen setzen, Strozyk köpfte eine gute Gelegenheit drüber. Lok hatte kurz darauf zwei weitere sehr gute Gelegenheiten zu erhöhen, doch konnte Hessler mit einer Glanzparade einen Schuss entschärfen und hatte man Glück als ein weiterer Versuch knapp am Tor vorbei ging. Kurz vor der Pause kam nach einem Nico-Langer-Freistoss Strozyk noch zu einer gute Kopfballchance für den RSL.
Nach dem Wechsel änderte sich das Bild, Roter Stern zeigte sich nun viel präsenter und riss das Spiel an sich. Die Mannschaft drückte nun entschlossen auf den Ausgleich und konnte diesen in der 54. Min endlich realisieren. Nach einer Ablage von Strozyk konnte Martin Siegel den Lok-Hüter mit einem satten Schuss in die lange Ecke überwinden.

Die Sterne ruhten sich auf dem Zwischenstand nicht aus sondern versuchten nachzulegen, einige sehr gute Gelegenheiten wurden von Schiemenz, Strozyk und Langer vergeben. Lok kam nur noch zu vereinzelten Kontern, wurde aber kaum noch gefährlich. Doch es änderte sich am Stande von 1-1 in der regulären Spielzeit nichts mehr und man ging in die Verlängerung.

In dieser dominierte Roter Stern weiterhin und kam nach 92 Min zur umjubelten Führung, Nico Langer hatte sich das Leder im Lok-Strafraum erobert und schob zum 2-1 ein. Lok war geschockt und hatte in einigen weiteren Situationen Glück nicht die Entscheidung in Form eines dritten Sterne-Tores hinnehmen zu müssen.

Die Seiten wurden zum letzten Mal gewechselt, Lok mobilisierte noch einmal die letzten Kräfte und verlagerte das Spielgeschehen in den letzten Minuten in die Hälfte des RSL, einige Flanken segelten gefährlich in den Strafraum der Sterne, konnten aber nicht gewinnbringend genutzt werden. Nachdem in der 120. Min ein Lok-Spieler noch eine gute Kopfballchance vergab war dann endlich endlich endlich Schluss. Der Jubel kannte keine Grenzen mehr, Mannschaft und Anhang lagen sich in den Armen und feierten das Erreichte. Und Connewitzer Nächte sind lang...
manager




p.s. Audio-Mitschnitte von Rundfreifunk siehe http://www.public-ip.org/sendung-252.html