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SSV Markranstädt III vs. RSL Erste Herren  0:3
20.1.2008 Stadion Südstraße
Auswärtssieg!



M'städt in der Rückwärtsbewegung
Windig, nein stürmisch war es an diesem Nachholspieltag vor den Toren Leipzigs. Auf dem an weiten Feldern gelegenen „Sportplatz an der Südstrasse“ in Markranstädt wehte ein flottes Lüftchen und machte allen Beteiligten zu schaffen. Die Zuschauer froren und die Spieler mussten mit unkalkulierbaren Ballflugbahnen klar kommen. Am Ende setzte sich in einer ansehnlichen Partie die Auswärtsmannschaft mit 3:0 beim Tabellenzweiten durch.

Elegant zum 1:0 eingeschoben - Disco Queen Uwe D.
Aus einer massierten Abwehr heraus agierend gelang dem Stern gleich zu Beginn der Partie der Führungstreffer. Die tief stehenden Connewitzer überließen den Markranstädtern den Spielaufbau, gestalteten das Spiel bei Balleroberung im Gegenzug hingegen flott und flüssig. So konnte Reisenbichler gleich am Anfang der Partie schön auf der linken Seite in Szene gesetzt werden und markierte mit einem satten Rechtsschuss das 1:0. In einer von beiden Seiten spielerisch guten Partie waren Spielanteile und Chancen hüben wie drüben wohl mit Remis zu bewerten. Glück und Cleverness gastierten dafür heute vollends bei den Sternen. Ein Markranstädter Fehlpass zur Mitte der zweiten Halbzeit leitete schließlich das 2:0 ein. In Bedrängnis kann die Hintermannschaft der Gastgeber den Ball nur unsauber nach vorne klären. Der abgefangene Ball wird von Liebscher per „Beckham-Flanke“ auf den am langen Pfosten freistehenden Strozyk geschlagen und „Iceman“ Strotze verwandelt – natürlich – eiskalt. Die darauf folgende Drangphase der Rand-Leipziger beendete der etwas pingelige Schiedsrichter zum rechten Zeitpunkt mit dem Halbzeitpfiff.

Johannes & sein Kumpel Locke
Die ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte gehörten in Sachen Spielanteile und Chancen voll den Gastgebern. Mit Hängen und Würgen drängte man in Richtung Anschlusstreffer. Möglichkeiten zu diesem gab es, jedoch blieben sie jäh ungenutzt. Ein Lattentreffer, ein Schuss an den Außenpfosten und etliche Einschussgelegenheiten wurden nicht in bare Münze umgewandelt und so war es der RSL der den Markranstädtern mittels 3:0 den Todesstoß versetzte. Durch die weit aufgerückten Gastgeber hatte der Kreativkreis um Spielmacher Langer nun Platz wie nur selten. Der eben erwähnte war es dann auch, welcher Strozyk mit einem etwas verunglückten, aber effektiven Pässchen bediente. In gewohnter Manier ließ Strotze seine Gegenspieler ins Leer springen und schoss mit links ins lange Eck. Der Drops war gelutscht. Fortan wehrten sich die Markranstädter nicht mehr und ergaben sich ihrem Schicksal heute die schlechtere Mannschaft gewesen zu sein.

Ein wollknäuelartiges Wollknäuel
Mit einer ordentlichen Leistung startet der RSL also ins Jahr 2008. Nach dem Debakel bei der Hallenstadtmeisterschaft ist das „Tripple“ dahin, das „Double“, bestehend aus Meisterschaft und Pokal, zwar sehr weit weg, jedoch nicht unerreichbar. Abschließend gehen von meiner Seite aus noch Grüße an Mensakollege Icke, der sich nach einer starken Leistung den Titel „Zu-Null-Icke“ sicherte und diesen – so hoffen wir alle – noch einige Spiele verteidigen kann.

Das Phantom und sein Waschbrettbauch
Sport Frei, werte Leserschaft! Wir sehen uns am Dritten Februar in Rückmarsdorf…
Leter, P.