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RSL Zweite Herren vs. SV Lok Leipzig Nordost  2:2
16.10.2010 Sportpark Dölitz
Großer Kampf in HZ 2 - verdienter Punktgewinn!

Lok Nordost ersten Punktverlust abgetrotzt


Zufrieden trotz Wetter und Remis.
Mieses Herbstwetter und die gleichzeitig stattfindenden Demo-Veranstaltungen hatten nur wenige Besucher in den Sportpark Dölitz gelockt. Zudem war die halbe Mannschaft verreist, verletzt oder gesperrt, so das Leiste eine Spielgemeinschaft aus 1. und 2. Mannschaft aufs Feld schickte. Im Tor stand erstmals nach Verletzungspause wieder Tomate. Die Abwehr bildeten Brandy, Pippen und Holger und zwei defensiv ausgerichtete 6er mit Kirsche (45. Baumann) und Thomas. Im Mittelfeld agierten auf den außen Steve und Wörnsen (60. Christian) und Heino zentral. Das Sturmduo bildeten Strotze und T3. And last but not least kam Manu heute leider nicht über die Rolle des Reservisten und Eisspray-Mannes hinaus.

Wieder fit: Tomate.

In der ersten Hälfte zeigte Lok NO, warum sie aus bisher 5 Spielen die maximale Ausbeute von 15 Punkten herausgeholt hatten. Das Spiel der zusammengewürfelten Zweiten gab kaum Offensivaktionen her und in der Defensive hatte man arge Probleme mit dem offensiven Spiel der Gäste, was auch dem offensiven Auftreten der Gästeverteidiger geschuldet war. Das 0:1 zur Halbzeit war sehr schmeichelhaft für die Sterne und das Spiel der Zweiten alles in allem extrem harmlos. Auch die geübten Eckbälle sorgten heute nicht für Gefahr im gegnerischen Strafraum.


Holger in gewohnter Manier.
Nach deutlichen Worten während der Halbzeitansprache, betrat in Halbzeit 2 eine ganz andere Sterne-Truppe das Feld. Jetzt wurde offensiv mitgespielt. Lok Nordost, wohl von der plötzlichen Gegenwehr überrascht, wurde teilweise sehr weit in die eigene Hälfte gedrängt. Nach etwa fünf Minuten dann ein Blick von T3 zu Brandy, dieser flankt den Ball von rechts außen aus dem Halbfeld perfekt zu T3, dieser umspielt mit seiner Brustannahme den gegnerischen Libero, geht noch 3 Schritte und schießt den springenden Ball unhaltbar und unbedrängt aus 8 Metern ins lange Eck - 1:1.

Strotze bittet zum Tanz.
Vom Ausgleich beflügelt spielt die Zweite jetzt stark mit, aber auch LNO hatte weitere Chancen, ein gelupfter Ball über den herauseilenden Tomate, touchiert aber nur die Querlatte. Mitte der zweiten Halbzeit dann verliert der gegnerische Libero an Heino einen Ball in der Vorwärtsbewegung, Heino allein zum Tor durch, umkurvt den Hüter und legt den Ball 3 Meter rüber zu Strotze der den Ball von da ungestört einschieben kann 2:1. Die überraschende Führung für die Sterne. LNO nun mit wütenden Angriffen, aber die Sterne sind weiter brandgefährlich über Konter. Das Spiel wird ruppiger und einige knappe Abseitsentscheidungen gegen T3 und Strotze erhitzten die Gemüter außerhalb und innerhalb des Feldes. Eine Viertelstunde vor Schluss bekommt LNO dann eine berechtigte Gelb-Rote Karte, nachdem Bumm-Bumm das zweite Mal böse gefällt wurde. Kurz darauf die Riesenchance zum 3:1 für die Sterne. Heino ergattert erneut den Ball, als sich Verteidiger und Torhüter nicht einig sind, weit vom Tor entfernt und aus spitzem Winkel entscheidet er sich aber nicht für eine Flanke auf einen der drei wartenden Mitspieler, sondern schlenzt den Ball am langen Winkel vorbei.

Da scheint kein Stuhl zu wackeln...
LNO macht in der Schlussphase enorm Druck und kommt nach einer zu kurzen Abwehr von Tomate zum Anschlusstor per Kopf. Kurz darauf sogar die Chance zur Führung für die Gäste, doch ein Angreifer knallt den Ball im Fünfer stehend lieber ins Seitenaus, als ins leere Tor. So erhält die Zweite die letzte Chance des Spiels. T3s Freistoß aus 18 Metern geht aber einen Meter über das Tor. So bleibt es beim 2:2. Eine tolle Leistung in der zweiten Hälfte bringt einen glücklichen Punkt, wobei mit etwas mehr Glück sogar ein Sieg hätte herausspringen können.

Bumm-Bumm: nach Polizeikontrolle auf dem Hinweg tatsächlich wieder freigelassen - und schon raucht es wieder.

Nächste Woche geht es gegen den LSC mit hoffentlich wieder voller Kapelle. Danke an die gute Unterstützung seitens der ersten Mannschaft.Danach gab Urgestein Wörnsen seinen Abschiedskasten. Er verlässt uns nach vielen Jahren in Richtung Neu-Seeland. Viel Spaß und Erfolg down under!

Wörnsen (Nr.4) wollte heute nicht seinen Bart der Kamera präsentieren.


T3

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