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RSL Erste Herren vs. TSV Schildau  4:1
30.10.2016 Sportpark Dölitz
demonstration

der connewitzer an sich demonstriert ja gern. schließlich lebt er in einem kaltland, welches ihm die anlässe geradezu reihenweise zu füßen legt. an diesem tag demonstrierten eine handvoll connewitzer erneut - und zwar den schildauern, wie geil fein zelebrierter zeckenfußball sein kann...

zum anpfiff in dölitz

um das nahe ende des jahres wissend, hatte der vom taktik- zum erfolgsfuchs mutierte leit dieses spiel in den stand "spiel des jahres" erhoben. der stern gegen schildau - ein freundschaftsspiel wird das sowieso nicht mehr. man war eingestellt auf ein spiel ähnlich dem gegen borna. wenig spielerischer glanz, dafür eine gute prise (un)gesunde härte. im gegensatz zum vergangenen heimspiel nahm der stern das alles an - und dominierte wie selten bisher.

ein gewisser herr seufert hatte die linke seite mit seiner abreise in die urlaubstage 78 bis 82 im laufenden jahr verwaist wie manch nordsächsische einkaufspassage zurückgelassen. coach light hatte dafür max "wiesel" herzog eine reihe nach vorn gezogen und michl dahinter ins spiel gebracht. ein junges tandem, dass auf der bahn harmonierte, wie sonst gemeinsam an der theke. im zentrum durfte costa seine in der vorwoche geschonten alten knochen in die waagschaale werfen. außerdem hatte commander riker zwischen den pfosten wieder sein kommandopult aufgebaut.

danke für den support!

von sekunde 1 an war der stern gut dabei, präsent im zweikampfgeschehen und nach ballgewinn kombinationssicher nach vorn unterwegs. davon beschwingt, netzten wir entgegen sonstiger gewohnheiten gleich mal die erste chance. bereits nach fünf minuten wurde flo rechts per einwurf auf die grundlinie geschickt, seine eingabe fand herzi, der zum 1:0 ins lange eck vollendete. nur neun minuten später stieg jacob einige meter vor dem tor in die lüfte, sein kopfball wurde vom schildauer hüter gehalten, soll dabei aber kurzzeitig hinter der linie gewesen sein. schildau protestierte, wir nahmen die trefferentscheidung gern an. jacob, der die arme bereits hochgerissen hatte ("schließlich hatte ich ein kopfballduell gewonnen"), durfte weiterjubeln. torlinientechnik in dölitz: weiter unerwünscht! ;-)

jacob bejubelt das 2:0

von schildau kam in halbzeit 1 wenig, commander riker hatte exakt einen schuss aus spitzem winkel zu halten. mit dem pausenpfiff erlöste heyno nach einer jacobecke die connewitzer fangemeinde mit seinem einnicken des leders aus zwei metern.

die halbzeit verbrachte leit mit dem übermitteln zweier botschaften. 1. "sieht sehr gut aus heute!" 2. "bitte reißt es jetzt nicht ein mit der zweiten halbzeit!" - die zweite botschaft nahm aus vielfacher leidlicher erfahrung mehr raum ein.

stillleben vor dem 4:0

an diesem tag war uns aber nicht nach einbrechen und wackeln zumute. auch wenn der zug zum tor nachließ, defensiv waren wir wenig gefährdet. jacob durfte noch einen elfmeter versenken, nachdem er selbst durch ein ungeschicktes agieren eines verteidigers gelegt wurde. in der nachspielzeit hatte der schiri bereits die pfeife im mund, als wir uns nach einem freistoß den obligatorischen wie sinnlosen gegentreffer kredenzen ließen.

zweimal 4-1 nacheinander. wie wohl die wettquote für ein gleichbleibendes ergebnis kommende woche beim ungeschlagenen spitzenreiter steht? wahrscheinlich ungefähr so hoch, wie für eine kehrtwende von sfv-chef h. winkler hin zu einer menschenfreundlichen politiků (erklärung hier: https://www.facebook.com/RSL99/videos/10154760016548054/)


wir sehen uns in oitritzsch!

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